Künstliche Intelligenz. Menschliche Entscheidungen
Unsere KI- Challenge öffnet ihre Türen: ab November 2026 beginnen wir unsere gemeinsame Lernreise.
Künstliche Intelligenz verändert, wie wir Informationen finden, Bilder erzeugen und miteinander kommunizieren. Doch wie funktioniert sie eigentlich – und woran erkennen wir ihre Möglichkeiten und Grenzen?
Die KI-Challenge der KEB Sachsen lädt Sie ein, Anwendungen selbst auszuprobieren, Wissen aufzubauen und einen sicheren, reflektierten Umgang mit KI zu entwickeln. Vorkenntnisse brauchen Sie dafür nicht.
Die Registrierung auf unserer Online-Plattform ki.keb-sachsen.de ist ab dem 1. Oktober 2026 möglich.
Am 2. November starten wir mit einer Online-Auftaktveranstaltung; am 3. November wird die Selbstlernplattform freigeschaltet.
Bis April 2027 können Sie dort in Ihrem eigenen Tempo lernen. Ergänzend bieten 14 Online-Begleitveranstaltungen zu 7 unterschiedlichen Themenblöcken die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Themen wie Prompting, Bild-KI, Deepfakes und KI in sozialen Medien gemeinsam zu vertiefen.
Zur Challenge gehört auch die ethische Auseinandersetzung: Wie beeinflusst KI, was wir für wahr halten und wie wir Entscheidungen treffen? Was bedeutet ihr Einsatz für menschliche Beziehungen und die Würde jedes Einzelnen?
Diese Fragen begleiten das praktische Lernen, denn aus unserem christlichen Bildungsverständnis heraus ist für uns entscheidend, dass Technik dem Menschen dient und wir Verantwortung für ihren Einsatz übernehmen.
Die Teilnahme ist kostenfrei und auf 40 Personen begrenzt. Ein späterer Einstieg ist möglich.
Wer die Selbstlernphase abschließt und an zwei unterschiedlichen Online-Begleitveranstaltungen teilnimmt, erhält ein Zertifikat. Für dessen Ausstellung fällt eine Bearbeitungsgebühr von 30,00 Euro an.
Die ursprünglich von der KEB Bayern entwickelte KI-Challenge haben wir für die Katholische Erwachsenenbildung in Sachsen weiterentwickelt.
Seien Sie dabei: Informieren Sie sich über die KI-Challenge und melden Sie sich an.



Unsere Referentinnen für die KI- Challenge:
Dr. Anne Jantos & Dr. Sarah Müller- Sägebrecht


Rückblicke aus der Bildungslandschaft
Die sächsische Bildungslandschaft zu Gast im Dreiländereck – Landesforum Weiterbildung 2026 im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal
– Nachbericht zur Tagung–
10.06.2026, 10.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal | Ostritz
Was für ein inspirierender Tag beim Landesforum Weiterbildung 2026 im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal!
Gemeinsam mit Akteur*innen aus Weiterbildung, Politik, Wissenschaft, Kirche und Zivilgesellschaft haben wir darüber diskutiert, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingen kann – und welche Verantwortung Erwachsenenbildung dabei für Gegenwart und Zukunft trägt.
Den Auftakt gestaltete Gregor Schaaf-Schuchardt, Leiter des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal. In seinem Grußwort nahm er die Teilnehmenden mit auf eine spannende Reise durch die lange und vielschichtige Bildungstradition des klösterlichen Kontextes. Das IBZ, eingebettet in das Kloster St. Marienthal, erwies sich dabei als ein ebenso geschichtsträchtiger wie passender Ort für das Zusammenkommen der sächsischen Weiterbildungsträger. Seit Jahrhunderten sind Klöster Orte des Lernens, des Austauschs und der Wissensweitergabe – eine Tradition, die an diesem Tag auf besondere Weise spürbar wurde.
In ihren Grußworten hoben Dr. Daniela Pscheida-Überreiter vom Katholischen Büro Sachsen und Christoph Seele vom Evangelischen Büro Sachsen die besondere Rolle der Kirchen als verlässliche, nachhaltige und gesellschaftlich engagierte Partner in der Bildungsarbeit hervor. Bildung, Begegnung, Wertevermittlung und die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts gehören seit vielen Jahren zu den zentralen Beiträgen kirchlicher Akteur*innen innerhalb der sächsischen Bildungslandschaft.
Werner Glowka vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus richtete den Blick auf die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Weiterbildung und unterstrich deren Bedeutung für eine zukunftsfähige Gesellschaft.
Ein besonderer Höhepunkt war die Podiumsdiskussion mit Werner Glowka, Manuela Kolster (Ansprechstelle Umweltfragen der Evangelischen Landeskirche Sachsens), Miro Jennerjahn (Arbeit und Leben Sachsen e. V. sowie Vorsitzender des Landesbeirates Erwachsenenbildung) und Prof. Dr. Mandy Schultze (Hochschule Zittau/Görlitz). Anhand verschiedener Thesen wurde der Frage nachgegangen, was Nachhaltigkeit im Bildungsbereich tatsächlich bedeutet. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltige Entwicklung weit mehr umfasst als ökologische Fragestellungen allein. Vielmehr lebt sie vom Zusammenspiel ökologischer, sozialer und ökonomischer Dimensionen. Gerade im Bildungsbereich wurde sichtbar, dass Ressourcenschonung nicht nur den verantwortungsvollen Umgang mit Materialien und Umwelt betrifft, sondern ebenso Fragen nachhaltiger Strukturen, personeller Ressourcen, langfristiger Finanzierung sowie guter Arbeits- und Lernbedingungen einschließt. Die Diskussion eröffnete damit einen differenzierten Blick auf Nachhaltigkeit und zeigte, wie komplex und zugleich zukunftsweisend dieses Thema für die Weiterbildung ist.
Ebenso bereichernd waren die vielfältigen Fachforen, die Raum für fachlichen Austausch, neue Ideen und konkrete Impulse für die Praxis boten.
Besonders wertvoll waren dabei nicht nur die inhaltlichen Beiträge, sondern auch die zahlreichen Gespräche und Begegnungen am Rande der Veranstaltung. Gerade sie eröffneten neue Perspektiven, ermöglichten ungewohnte Blickwinkel und machten einmal mehr deutlich, wie viel Potenzial in Vernetzung, Dialog und gemeinsamem Nachdenken steckt.
Ein herzliches Dankeschön an alle ReferentInnen, Teilnehmenden und KooperationspartnerInnen, die diesen Tag mit Leben gefüllt haben und dem IBZ St. Marienthal für ihre Gastgeberschaft und diesen unvergleichlich schönen Tagungsort.
Wir nehmen viele Anregungen, neue Kontakte und wertvolle Impulse mit zurück in unsere Bildungsarbeit.
Ausstellung »Sichtbare Vielfalt – Religionen in Sachsen«
Kooperation der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) gemeinsam mit der KEB Sachsen, der EEB Sachsen, Arbeit und Leben, dem Malteserverband und dem Theologisch-Pädagogischen Institut Moritzburg
Februar bis Dezember 2026
An wechselnden Standorten zu sehen.
Zur Website der hybriden Wanderausstellung.
